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Rentenleistungen

Symbolbild Geld

Rentenleistungen

 

Wer in der ehemaligen DDR rechtsstaatswidrig zu einem Freiheitsentzug verurteilt oder Opfer einer rechtsstaatswidrigen Verwaltungsentscheidung wurde und in Folge des Freiheitsentzuges bzw. der Verwaltungsentscheidung eine gesundheitliche Schädigung erlitten hat, erhält wegen der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Schädigung Versorgung in entsprechender Anwendung des Gesetzes über die Versorgung der Opfer des Krieges (Bundesversorgungsgesetz – BVG). Die Versorgung kann auch an die Hinterbliebenen gewährt werden.

Die SER-Rente (Beschädigtenrente) bestimmt sich nach Art und Schwere der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Schädigung und setzt sich zusammen aus der Grundrente und ggf. weiteren Leistungen, wie Ausgleichsrente, Berufsschadensausgleich, Schwerstbeschädigtenzulage, Pflegezulage, Kleiderverschleißpauschale etc. Die Witwen-, Eltern- bzw. Waisenrente soll einen Ausgleich des durch den Tod des Beschädigten eingetretenen wirtschaftlichen Schadens schaffen.
 

Rentenleistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz

  • für gesundheitliche Schädigungen infolge des Krieges an Kriegsopfer und deren Hinterbliebene
     

Rentenleistungen nach dem Sozialen Entschädigungsrecht

  • Leistungen an Personen, die infolge von Gewalttaten gesundheitliche Schädigungen erlitten haben (Opfer von Gewalttaten)*
  • Entschädigung von Opfern rechtsstaatswidriger Strafverfolgungsmaßnahmen der ehemaligen DDR, die während einer zu Unrecht erfolgten Inhaftierung eine gesundheitliche Schädigung erlitten haben*
  • Entschädigung von Opfern rechtsstaatswidriger Verwaltungsentscheidungen der ehemaligen DDR, die infolge einer solchen Maßnahme eine gesundheitliche Schädigung erlitten haben*
  • Leistungen an Personen, die aus politischen Gründen in der SBZ/DDR in Gewahrsam genommen wurden*
  • Versorgung bei Schäden durch eine öffentlich empfohlene Schutzimpfung*
  • Hilfe für durch Anti-D-Immunprophylaxe mit dem Hepatitis-C-Virus infizierte Personen
  • Unterstützung der Bürger der ehemaligen DDR bei Gesundheitsschäden infolge medizinischer Maßnahmen

(* hier ist auch eine Leistungsgewährung an Hinterbliebene möglich)

 

   

Kontakt

Referatsleiter

Uwe Koch
Telefon: 0361 57331 5492
Fax: 0361 57331 5239
ser@tlvwa.thueringen.de​​​​​​​

 

 

Bundesversorgungsgesetz:
Versorgungsberechtigte: 1.266 Beschädigte und Hinterbliebene

Opferentschädigungsgesetz:
Versorgungsberechtigte: 423

Opfer von SED-Unrecht:
Versorgungsberechtigte: 211

Seit Inkrafttreten des Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetzes (SED-Unrecht) im August 2007 wurden rund 6.817 Anträge auf besondere Zuwendung für Haftopfer (§ 17 a StrRehaG-Opferrente) bewilligt. Aktuell laufen pro Monat 4.462 Verfahren zur Auszahlung. (Stand: Dezember 2019).
 

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