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Leistungen für Arbeitgeber

Symbolbild Arbeitgeber

Leistungen für Arbeitgeber

 

Die Mitarbeiter des Integrationsamtes tragen mit ihrer Erfahrung zu einer optimalen Arbeitsplatzgestaltung an Arbeitsplätzen von schwerbehinderten Menschen bei. Sie finden auch bei schwierigen Problemen meist die geeignete technische bzw. technisch-organisatorische Lösung.

Wenn Sie also beabsichtigen

  • neue behinderungsgerechte Arbeits- und Ausbildungsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen bzw.
  • bereits vorhandene Arbeits- oder Ausbildungsplätze behinderungsgerecht einzurichten oder wenn Sie
  • durch die Beschäftigung besonders betroffener schwerbehinderter Menschen außergewöhnlich belastet sind

sind wir Ihr Ansprechpartner.

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die Leistungen des Integrationsamtes nach dem Sozialgesetzbuch - Neuntes Buch - (SGB IX) i. V. m. Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung (SchwbAV):

Leistungen an Arbeitgeber § 185 Abs. 3 Nr. 2 SGB IX

  • Leistungen zur Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen für schwerbehinderte Menschen (§ 15 SchwbAV)
  • zur behinderungsgerechten Einrichtung von Arbeitsplätzen für schwerbehinderte Menschen (§ 26 SchwbAV)
  • für außergewöhnliche Belastungen, die mit der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen verbunden sein können (§ 27 SchwbAV)
  • Berufsausbildung (§ 26 a und § 26 b SchwbAV)

Leistungen an freie gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen sowie an Inklusionsbetriebe § 185 Abs. 3 Nr. 3 SGB IX

  • zur notwendigen psychosozialen Betreuung schwerbehinderter Menschen (§ 28 SchwbAV) sowie an Träger von Inklusionsbetrieben (§ 28 a SchwbAV)

Die örtliche Zuständigkeit des Integrationsamtes richtet sich nach dem Ort des Arbeitsplatzes.

  •  

    Laut § 15 der Schwerbehinderten - Ausgleichsabgabeverordnung können Leistungen an Arbeitgeber zur Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze erbracht werden. Eingeschlossen ist hierbei die Ausbildung im Gebrauch der Arbeitsmittel.
     

    Voraussetzung

    • Einstellung von schwerbehinderten Menschen in Betrieben ohne die gesetzliche Beschäftigungspflicht oder über die Pflichtgrenze hinaus oder
    • Einstellung besonders betroffener schwerbehinderter Menschen oder
    • Einstellung schwerbehinderter Menschen nach einer Arbeitslosigkeit von mehr als 12 Monaten oder 
    • Einstellung schwerbehinderter Menschen im Anschluss an eine Beschäftigung in einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen oder
    • Verbesserung der Arbeitsbedingungen und/oder Abwendung einer sonst drohenden Kündigung des behinderten Menschen

    Die Leistungen

    • Zuschuss und/oder Darlehen zu den Investitionskosten; angemessene Beteiligung des Arbeitgebers an den Gesamtkosten
    • Zuschuss zu den behinderungsbedingten Kosten 

         

  •  

    Nach § 26 der Schwerbehinderten - Ausgleichsabgabeverordnung können Leistungen erbracht werden für die behinderungsgerechte Einrichtung von
    Arbeits- und Ausbildungsplätzen einschließlich der Ersatzbeschaffungen, der Beschaffungen zur Anpassung an die technische Weiterentwicklung, der Wartung, Instandsetzung und der Ausbildung der schwerbehinderten Menschen im Gebrauch der geförderten Gegenstände. 

    Voraussetzung

    • Behinderungsgerechte Einrichtung und Unterhaltung der Arbeitsstätten
    • Einrichtung von Teilzeitarbeitsplätzen für schwerbehinderte Menschen
    • Ausstattung von Arbeits- oder Ausbildungsplätzen mit behinderungsbedingt notwendigen technische Arbeitshilfen

    Die Leistungen

    • Zuschuss und/oder Darlehen bis zur Höhe der notwendigen Kosten unter Berücksichtigung des Einzelfalls

        

  •  

    § 27 der Schwerbehinderten - Ausgleichsabgabeverordnung sieht vor, dass außergewöhnliche Belastungen, die im Zusammenhang mit der Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen bestehen, abgegolten werden können.

    Voraussetzungen

    • Überdurchschnittlich hohe finanzielle Aufwendungen oder sonstige Belastungen bei der Beschäftigung besonders betroffener schwerbehinderter Menschen, z.B. für eine besondere Hilfskraft oder zur Abgeltung einer wesentlich verminderten Arbeitsleistung
    • Vorherige Ausschöpfung aller anderen Hilfsmöglichkeiten, z. B. durch behinderungsgerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes und/oder arbeitsorganisatorische Maßnahmen
    • Unzumutbarkeit für den Arbeitgeber, die Kosten in voller Höhe selbst zu tragen

    Die Leistungen

    • Zuschuss, dessen Höhe und Dauer sich nach den Umständen des Einzelfalls bestimmt
Antragsstellung

Erreichbarkeit

               

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