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Die Kosten einer Pflegeeinrichtung

 

Bestandteile der Kosten einer Pflegeeinrichtung

Die Kosten und Leistungen der einzelnen Einrichtungen sind sehr unterschiedlich. Ein Vergleich ist daher empfehlenswert.
 

Pflegekosten abzüglich Leistungen der Pflegekasse

Bei vollstationärer Pflege betragen die Zuschüsse der Pflegekasse gegenwärtig monatlich maximal:

Pflegegrad 2770 Euro
Pflegegrad 31.262 Euro
Pflegegrad 4     1.775 Euro 
Pflegegrad 52.005 Euro (Härtefall) 


Hinzu kommen:

  • Kosten für Unterkunft und Verpflegung – Hotelkosten
  • Investitionskosten
  • Zusatzleistungen (Extras wie zum Beispiel: Reinigung der Kleidung, Nähservice, Bargeldverwaltung, Friseur u. ä.)
  • Kosten der Ausbildung der Berufsgruppen, der Altenpfleger/innen und Altenpflegehelfer/innen
     

Die Bestandteile der Kosten Punkt 2 bis 5 sind in voller Höhe durch den Bewohner zu tragen. Sollten diese Ausgaben (ausgenommen sind Zusatzleistungen) die monatlichen Einnahmen (Rente usw.) übersteigen, muss bei dem Träger der Sozialhilfe der nicht finanzierbare Anteil der Kosten beantragt werden. Dabei wird das Einkommen der Angehörigen 1. Grades mitgeprüft und diese gegebenenfalls an den Kosten beteiligt.
 
Zur Deckung der Kosten müssen jedoch nicht alle vorhandenen Vermögenswerte eingesetzt oder verwertet werden. Bewohner von Pflegeeinrichtungen können ein so genanntes Schonvermögen von bis zu 2.600 Euro behalten. Dieser Betrag erhöht sich um 614 Euro, wenn der Bewohner verheiratet ist sowie um weitere 256 Euro für jede weitere Person, die vom Pflegebedürftigen oder dem Ehegatten überwiegend unterhalten wird. Bei sehr starker Sehbehinderung oder wenn beide Ehegatten so schwer behindert sind, dass sie als Beschädigte die Pflegezulage nach den Stufen III bis VI nach § 35 Abs. 1 Satz 2 des Bundesversorgungsgesetzes erhalten, gilt für den Ehegatten des Hilfeempfängers statt 614 Euro ein Freibetrag von 1.534 Euro.

 

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