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Corona-Fall in der Erstaufnahmeeinrichtung Suhl


Erstellt von Adalbert Alexy

Ein Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) Suhl wurde am Dienstagabend positiv auf den Erreger SARS-COV-2 getestet. Der erst am Montag aufgenommene Syrer hatte über Halsschmerzen geklagt. Daraufhin wurde sofort ein Abstrich vorgenommen.

Die Isolation des Betroffenen sowie einer Kontaktperson wurde umgehend nach Bekanntwerden der Symptome durch das Personal des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Südwestthüringen, der die Einrichtung im Auftrag des Landesverwaltungsamtes betreibt, in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Suhl veranlasst. „Alle Beteiligten haben umgehend und professionell auf diese Situation reagiert“, so der Präsident des Landesverwaltungsamtes Frank Roßner. Der bei der Behörde zu Beginn dieses Monats neu eingerichtete Sonderstab „Corona EAE“ wurde für diesen Mittwochmorgen einberufen und unterstützt die Leitung der EAE bei der Umsetzung der zu ergreifenden Maßnahmen.

Durch die Ankunft am Montag befand sich der Syrer – ebenso wie die Kontaktperson – in Ankunftsquarantäne der EAE. Dies erleichtert die nun notwendige Kontaktverfolgung. „Dass das Corona-Virus die Erstaufnahmeeinrichtung erreichen könnte, war aufgrund der Pandemielage nicht auszuschließen“, sagt Präsident Roßner. „Dieser Fall ist nun eingetreten und wir waren auf eine solche Entwicklung vorbereitet.“
Dem Gesundheitsamt der Stadt Suhl sowie allen an der schnellen Umsetzung der Maßnahmen Beteiligten in der EAE dankte der Präsident für die unaufgeregte Einleitung der gebotenen Maßnahmen. Da für den Fall des Auftretens eines positiven Corona-Falles ein Isolationsbereich vorhanden ist, gibt es derzeit keinen Anlass für Einschränkungen im Bereich der Erstaufnahme.

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