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Über 6 Millionen Euro für Integrationsprojekte


Erstellt von Tanja Neubauer

Das Thüringer Landesverwaltungsamt hat im vergangenen Jahr im Rahmen der Projektförderrichtlinie Integration insgesamt 6.007.516 Euro an Fördermitteln ausgezahlt. Mit dem Geld wurden vielfältige Integrationsprojekte in allen Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten unterstützt.

„Aufgrund des Krieges in der Ukraine hat Thüringen im vergangen Jahr mehr Menschen aufgenommen, als je zuvor. Umso größer wird auch die Bedeutung solcher Integrationsprojekte. Durch soziale Teilhabe, Sprachkurse oder organisatorische Hilfen fördern sie die Kompetenzen der Zugewanderten und erhöhen die gegenseitige Akzeptanz. Wir sind froh, dass sich viele Thüringerinnen und Thüringer für solche Projekte engagieren“, sagt Präsident Frank Roßner.

Unter den 82 bewilligten Anträgen zählten die thüringenweit wirkenden Projekte „Start Deutsch“ vom Thüringer Volkshochschulverband e.V. mit über einer Million Euro Fördermitteln sowie „Mehrsprachigkeit ist klasse“ von der Kindersprachbrücke Jena zu den bedeutendsten. Neben den typischen Trägern der freien Wohlfahrtspflege brachte unter anderem auch die Friedrich-Schiller-Universität Jena zwei Projekte ein.

Für das Jahr 2023 stehen Fördermittel in Höhe von 6.575.000 Euro für Zuwendungen im Rahmen der Projektförderrichtlinie Integration zur Verfügung. Zusätzlich sind 100.000 Euro für die Beratungsstelle für Menschenhandel des refugio e.V. vorgesehen. Ein Antrag auf Förderung nach der Projektförderrichtlinie Integration kann grundsätzlich bis zum 31. Oktober des Vorjahres, mindestens aber 6 Wochen vor geplantem Projektbeginn beim Thüringer Landesverwaltungsamt gestellt werden.

 

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