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Präsident dankt den Helferinnen und Helfern in den Kommunen Osterbilanz: 207 Geflüchtete in der Erstaufnahmeeinrichtung angekommen


Erstellt von Tanja Neubauer

Insgesamt 207 Geflüchtete aus der Ukraine sind zwischen Karfreitag und Ostermontag (15.-18.04.2022) im Rahmen der Bundesverteilung in der Erstaufnahmeeinrichtung in Suhl angekommen, 97 davon am vergangenen Samstag (16.04.2022).

Nachdem der Bund für das Osterwochenende zunächst die Ankunft von 31 Bussen mit 1.526 Ukrainern angekündigt hatte, erreichten bis zum Ostermontag nur 11 Busse mit insgesamt 207 ukrainischen Geflüchteten, darunter vorwiegend Frauen und Kinder, die Erstaufnahmeeinrichtung in Suhl. Wie grundsätzlich an den Wochenenden, hat die Erstaufnahmeeinrichtung auch an Ostern die Flüchtlinge aufgenommen, um damit die Kommunen wie zusagt zu entlasten. Von dort aus werden diese am heutigen Dienstag (19.04.2022) auf den Landkreis Nordhausen, den Unstrut-Hainich-Kreis und die Stadt Suhl und am morgigen Mittwoch (20.04.2022) auf das Weimarer Land und das Eichsfeld weiterverteilt.

Ungeachtet dessen hat der Bund für den heutigen Tag (19.04.2022) 287 ukrainische Geflüchtete angemeldet und für den morgigen Tag (20.04.2022) weitere 398. Die Bundeszuweisung für den 19.04.2022 wird an die kreisfreien Städte Erfurt, Suhl und Jena sowie an die Landkreise Saalfeld-Rudolstadt, Nordhausen, Kyffhäuserkreis, Greiz, Unstrut-Hainich-Kreis und Sonneberg weiterverteilt.

Die für den 20.04.2022 angekündigten Geflüchteten werden in der Stadt Weimar sowie den Landkreisen Wartburgkreis, Sömmerda, Schmalkalden-Meiningen, Altenburger Land, Saale-Holzland-Kreis, Saale-Orla-Kreis und Gotha erwartet.

„Das Ankunftsgeschehen ist sehr dynamisch, oft müssen die Kommunen kurzfristig auf Änderungen reagieren, leider oftmals auch auf den Ausfall angekündigter Busse. Die Erstaufnahmeeinrichtung in Suhl hat das Ankunftsgeschehen am Wochenende abgefangen, sodass die Kommunen mehr Planungssicherheit haben, da die Zahl der angekündigten und der tatsächlich ankommenden Personen erheblich voneinander abweicht. Angesichts dieser großen Herausforderung klappt die Kommunikation mit den Kommunen sehr gut“, so Präsident Frank Roßner. „Unser Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in den Kommunen, die auch über die Osterfeiertage unermüdlich im Einsatz waren, um den geflüchteten Menschen zu helfen und ihnen möglichst schnell eine Unterkunft zu organisieren. Bislang läuft die Verteilung und die Unterbringung der Geflüchteten, wenn sie einmal in den Kommunen angekommen sind, ohne große Schwierigkeiten, woran die hohe Einsatzbereitschaft in den Kommunen und die große Hilfsbereitschaft der Thüringerinnen und Thüringer einen entscheidenden Anteil haben“, so Roßner weiter.

Insgesamt halten sich derzeit ca. 15.000 Ukrainerinnen und Ukrainer in Thüringen auf, am meisten in Erfurt, Jena und dem Wartburgkreis. Da nicht alle Geflüchteten registriert werden, beruht diese Zahl auf Schätzungen.

 

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