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Landesverwaltungsamt stellt Thüringer Rekordergebnisse für März/April fest Erledigungsleistung bei Bearbeitung von Entschädigungsanträgen auf bundesweiten Spitzenwert gebracht


Erstellt von Adalbert Alexy

Das Thüringer Landesverwaltungsamt hat in den Monaten März und April insgesamt etwa 22.000 Entschädigungsanträge gemäß § 56 Infektionsschutzgesetz (Entschädigungen bei verordneter Quarantäne oder Kinderbetreuung) abschließend bearbeitet. Allein in diesen beiden Monaten wurden über 15 Mio. Euro Entschädigungsleistungen ausgezahlt. Das entspricht fast der dreifachen Summe, die im gesamten Jahr 2020 entschädigt wurde.

Präsident Roßner zeigt sich insbesondere mit Blick auf den bundesweiten Vergleich optimistisch: „Thüringen nimmt mit einer aktuellen Erledigungsquote von 60 Prozent den absoluten Spitzenplatz unter allen Bundesländern ein. Die durchschnittliche Erledigungsquote aller Bundesländer bewegt sich unter 40 Prozent. Auch bei der bereits ausgezahlten absoluten Gesamtsumme von Entschädigungsleistungen liegen wir auf der Höhe bevölkerungsreicher Bundesländer wie Baden-Württemberg und Niedersachsen. Die seit Jahresbeginn nochmals eingeleiteten personellen Verstärkungen und die konsequente Umstellung auf ein volldigitalisiertes Antragsverfahren zeigen die erhoffte Wirkung.

Dennoch gibt es mit Blick auf das weit überdurchschnittliche Infektionsgeschehen in Thüringen (und damit auch eine weit überdurchschnittliche Anzahl an Entschädigungsanträgen) noch keinen Grund zur Entwarnung“, betont Roßner.

Seit Pandemiebeginn sind im Thüringer Landesverwaltungsamt etwa 61.700 Entschädigungsanträge eingegangen, von denen aktuell etwa 37.750 abschließend bearbeitet wurden. Insgesamt wurde bisher eine Entschädigungssumme von ca. 29,8 Mio. Euro ausgezahlt.

Die rechnerische Bearbeitungszeit eines Antragsverfahrens liegt momentan bei ca. 10 Wochen. Lediglich ein Restbestand aus den Papieranträgen des letzten Jahres weicht davon teilweise noch erheblich nach oben ab. Diese werden momentan in das neue digitale Verfahren integriert und bevorzugt abgearbeitet. Digital gestellte Anträge werden im Regelfall deutlich unter dem rechnerischen Bearbeitungsmittel erledigt.

„Mit Monatsbeginn Mai gibt es noch weitere personelle Verstärkungen in der Sondereinheit zur Bearbeitung der Entschädigungsanträge durch die Thüringer Industrie- und Handelskammern sowie durch die Handwerkskammern. Ich bedanke mich ausdrücklich für diese Unterstützung. Mein Dank gilt auch den anderen Thüringer Landesbehörden, die Personal zur Antragsbearbeitung zur Verfügung gestellt haben. Das Landesverwaltungsamt selbst hat durch interne Personalumschichtungen allein etwa ein Fünftel seines aktiven Personalbestandes in die Sondereinheit entsendet, unter Zurückstellung anderer Aufgaben. Mit diesem gemeinsamen Kraftakt wird es uns gelingen, im Sinne der Bürgerinnen und Bürger sowie der Thüringer Unternehmen die noch offenen Antragsverfahren zeitnah zum Abschluss zu bringen“, zeigt sich der Präsident des Thüringer Landesverwaltungsamtes überzeugt.

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