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Energetischer Stadtumbau des Altendorfer Kirchviertels in Nordhausen


Erstellt von Tanja Neubauer

Das Nordhäuser Stadtquartier Altendorfer Kirchviertel soll energetisch umgebaut werden. Mittels eines Wettbewerblichen Dialogs und einer sich daran anschließenden Vorentwurfsplanung will die Stadt Nordhausen städtebauliche und hochbauliche Lösungen zur regenerativen Energieerzeugung erarbeiten. Finanziert wird das Projekt mit EU-Mitteln aus dem Programm „EFRE 3.3.1.1.0/4e Energieeffizienzsteigerung in Kommunen und städtischen Quartieren" und IBA-Ergänzungsmitteln zur Gewährung einer Zuwendung zur „Unterstützung kommunaler lnfrastrukturprojekte".

Die Gesamtkosten für den Expertenworkshop zur Erarbeitung der Aufgabenstellung, die Wettbewerbsbetreuung, den Wettbewerblichen Dialog, sowie die Erarbeitung eines Vorentwurfs für ein energetisches Versorgungskonzept, einen städtebaulichen Entwurf und einen hochbaulichen Entwurf für ein bis zwei Gebäude betragen 182.417 Euro. Diese werden aus Mitteln der EFRE-Förderung in Höhe von 125.080 Euro und IBA-Ergänzungsmitteln in Höhe von 11.291 Euro sowie einem Mitleistungsanteil der Stadt von 46.046 Euro finanziert.

Im Grundsatzbeschluss zur Beteiligung an der IBA Thüringen ist das Quartier als ein Projektstandort mit dem Titel ,,Energetische Quartiersentwicklung Altendorfer Kirchviertel" aufgeführt. Beim Umbau sollen Fragen der regenerativen Energieversorgung, Ressourcennutzung, Effizienz, nachhaltige Begrenzung des Energiebedarfs und Baukultur betrachtet werden. Es wird angestrebt, im Viertel modellhaft das Prinzip des zirkulären Bauens zu realisieren. Die Gebäude sollen möglichst aus erneuerbaren, nachwachsenden sowie wiederverwendeten und wiederverwendbaren Ressourcen errichtet werden. Dabei ist die Umnutzungsfähigkeit bzw. Wiederverwertbarkeit der einzelnen Bauelemente möglichst ohne Qualitätsverlust sicherzustellen. Die zentrale Lage in der Kernstadt Nordhausens begünstigt zudem die Nutzung von umweltfreundlichen Verkehrsmitteln, sodass dies bei der Quartiersentwicklung berücksichtigt werden kann. Für die Umsetzung dieser Ziele konnte die Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH gewonnen werden, die gemeinsam mit der IBA Thüringen und der Stadt Nordhausen das Quartier als ISA-Projektstandort entwickelt.

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