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Bereits 100 Millionen Euro an Entschädigungsleistungen ausgezahlt


Erstellt von Tanja Neubauer

Das Thüringer Landesverwaltungsamt, welches für Verdienstausfallentschädigungen nach § 56 Infektionsschutzgesetz zuständig ist, hat seit Beginn der Corona-Pandemie bis heute insgesamt über 100 Millionen Euro Entschädigungsleistungen ausgezahlt (Stand 12.04.2022: 100.123.311,28 Euro).

„Trotz vielseitiger dringlicher Aufgaben, die durch das Landesverwaltungsamt parallel zu bewältigen sind, insbesondere die aktuelle Flüchtlingssituation aufgrund des Ukraine-Krieges, messen wir der zügigen Bearbeitung dieser Anträge höchste Priorität zu, sodass die antragstellenden Unternehmen und Personen so schnell wie möglich entschädigt werden und nicht in eine finanzielle Notlage geraten“, so Präsident Frank Roßner.

Insgesamt wurden seit Pandemiebeginn fast 134.000 Anträge gestellt, etwa 110.200 davon wurden positiv entschieden, circa 13.000 abgelehnt, etwa 10.800 befinden sich derzeit in der Bearbeitung. Wöchentlich gehen derzeit etwa 2.000 neue Anträge über das Online-Portal ifsg-online.de beim TLVwA ein. Die Antragszahl der eingehenden Anträge ist seit Ende März deutlich angestiegen, da seit dem 23. März 2022 auch ungeimpfte infizierte Personen in Thüringen entschädigt werden. Die Bearbeitung der Anträge bindet die Personalressourcen der Behörde in besonderer Weise. „Auch das Personal im Thüringer Landesverwaltungsamt ist von der Pandemie betroffen, was die Belastungssituation zusätzlich verschärft“, so Roßner weiter.

Die Bearbeitungszeit für die Anträge, die bei Quarantäne/Absonderung oder Kinderbetreuung aufgrund der Quarantäne des Kindes oder der Schließung von Schulen oder Betreuungseinrichtungen gestellt werden können, liegt derzeit bei etwa 8 bis 12 Wochen.

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