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Ausnahmegenehmigungen für den Abtransport von Schadholz auch 2023 möglich


Erstellt von Tanja Neubauer

Da seit 2022 ein deutlicher Anstieg der Schadholzentwicklung in den Wäldern Thüringens erkennbar ist, beschloss das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft erneut, dass es für den Abtransport von Schadholz die Möglichkeit der Erteilung einer Ausnahmegenehmigung gibt. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hatte Thüringen (neben Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Bayern) im Dezember 2022 als regionalen Schadensschwerpunkt eingestuft.

Mit der Erteilung einer Ausnahmegenehmigung durch das Thüringer Landesverwaltungsamt darf bis einschließlich 31. Dezember 2025 das zulässige Gesamtgewicht von Sattelkraftfahrzeugen und Fahrzeugkombinationen anstatt der gesetzlich möglichen 40 Tonnen auf 41,8 Tonnen erhöht werden. Das gilt für das gesamte Gebiet des Freistaates Thüringen, einschließlich der Bundesautobahnen.

Die in den vergangenen Jahren mögliche Erhöhung auf 44 Tonnen und die Ausweitung des Gültigkeitsbereiches auf angrenzende Bundesländer ist nicht mehr möglich. In angrenzenden Bundesländern, wie Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, besteht aber weiterhin die Möglichkeit einer Erhöhung auf bis zu 44 Tonnen.

Details zur Antragstellung erhält man per E-Mailanfrage an paragraph70stvzo@tlvwa.thueringen.de <mailto:paragraph70stvzo@tlvwa.thueringen.de>  oder telefonisch unter 0361 57 332 1554.

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