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Umschulung

Symbolbild Umschulung

Berufliche Umschulung


Gemäß § 1 Abs. 5 BBiG soll die berufliche Umschulung zu einer anderen beruflichen Tätigkeit befähigen.

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    Ein Umschulungsverhältnis kommt in Frage, wenn der Umzuschulende vorher bereits beruflich tätig war. Ein Berufsabschluss für diese Tätigkeit ist nicht erforderlich.

    Nimmt jemand im unmittelbaren Anschluss an seine Berufsausbildung erneut eine Berufsausbildung auf, ist diese Maßnahme Berufsausbildung (Zweitausbildung) und nicht Umschulung. Das Gleiche gilt, wenn er die Berufsausbildung aufgibt und sich in einem anderen Beruf ausbilden lässt.

    Die Abgrenzung, ob eine Umschulung oder eine Berufsausbildung vorliegt ist wichtig, weil nur im Falle der Berufsausbildung die §§ 10 - 26 BBiG zur Anwendung kommen.

    Die Beteiligung eines weiteren Kostenträgers oder Rehabilitationsträgers (z. B. Arbeitsamt, Bund) ist für das Zustandekommen eines Umschulungsverhältnisses unerheblich.

    Bei Wiedereingliederung von Soldaten auf Zeit werden in oben genannten Ausbildungsberufen Umschulungsverträge geschlossen.

      

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    Grundlage sind §§ 58 ff. BBiG, sowie die jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsordnungen. Umschulungen können in allen anerkannten Ausbildungsberufen durchgeführt werden. Alle Maßnahmen der Umschulung müssen nach Inhalt, Art, Ziel und Dauer den besonderen Erfordernissen der beruflichen Erwachsenenbildung entsprechen.
     

    Unterschiede zur Berufsausbildung bestehen insbesondere hinsichtlich:

    Ausbildungszeit

    in der Regel werden Umschulungsmaßnahmen in 24 Monaten durchgeführt

    Zwischenprüfung

    Teilnahme nicht zwingend erforderlich, da keine Zulassungsvoraussetzung zur Umschulungsprüfung

    - sollte aber erfolgen (auf Antrag des Umzuschulenden bzw. Aufnahme in Umschulungsvertrag)

    Berichtsheftführung

    nicht zwingend erforderlich, da keine Zulassungsvoraussetzung zur Umschulungsprüfung

    - sollte aber geführt werden (Aufnahme in Umschulungsvertrag)

    Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse

    ein Antrag auf Eintragung ist nicht erforderlich

    - es besteht aber eine Anzeigepflicht

    Eignung von Ausbildern

    der Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse ist nicht erforderlich

     

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    • wird zwischen dem Umschulenden (Behörde) und dem Umzuschulenden (Umschüler) geschlossen. Ist ein Kosten- oder Rehabilitationsträger beteiligt, hat dieser ebenfalls den Umschulungsvertrag zu unterzeichnen
    • wird vor Beginn des Umschulungsverhältnisses der zuständigen Stelle vorgelegt, denn nur so kann sie die Eignung prüfen, die Umschulung fördern und den Beteiligten alle notwendigen Informationen zukommen lassen

      

       

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    • wird unter Berücksichtigung erwachsenengerechter Gestaltung auf der Grundlage des Ausbildungsrahmenplanes erstellt.
    • für Umschulungsmaßnahmen stehen Musterumschulungspläne zur Verfügung:       

       

          

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    Die Umschulung erfolgt in anerkannten Ausbildungsberufen entsprechend der dualen Ausbildung an den Lernorten Berufsschule (Theorie) und Umschulungsstätte (Praxis). Der Unterricht an der Berufsschule erfolgt im Blockunterricht. Der jeweilige Einzugsbereich der Berufsschule ergibt sich aus der festgelegten Schulnetzplanung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport. Weiterführende Informationen zur Organisation und zum Ablauf finden Sie unter dem jeweiligen Beruf, den Sie umschulen möchten.

       

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    • Vertragsabschluss mit allen Beteiligten
    • Organisation der Umschulung nach dem Umschulungsplan (ggf. Gastausbildung einplanen)
    • Anzeige des Umschulungsverhältnisses bei der zuständigen Stelle
    • Anmeldung des Umschülers bei der zuständigen Berufsschule

        

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Kontakt

Zuständige Stelle für Verwaltungsberufe

Thüringer Landesverwaltungsamt
Referat 120
Jorge-Semprún-Platz 4
99423 Weimar
 

Beraterin nach Berufsbildungsgesetz

Nicole Blankenburg
Telefon: 0361 57332 1229
Fax: 0361 57332 1234
nicole.blankenburg@tlvwa.thueringen.de 

 

    

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