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Verlängerung des Ausbildungsverhältnisses bei nicht bestandener Abschlussprüfung

Anmeldung zur Berufsschule

Wer in einem Ausbildungsverhältnis nach dem Berufsbildungsgesetz steht, ist zum Besuch der Berufsschule verpflichtet. Die Berufsschulpflicht endet erst mit dem Abschluss einer anerkannten Berufsausbildung, spätestens zum Ende des Schuljahres, in dem das 21. Lebensjahr vollendet wird. Auszubildende, die nicht mehr berufsschulpflichtig sind und sich in einem Ausbildungsverhältnis befinden, sind zum Besuch der Berufsschule berechtigt. Die Ausbildenden haben den Besuch der Berufsschule zu gestatten (§ 21 Abs. 2 und 3 Thüringer Schulgesetz).

Der Ausbildende meldet den Auszubildenden bei der für ihn zuständigen Berufsschule an. In einem persönlichen Gespräch mit Vertretern der Berufsschule sollte die individuelle Ausbildungssituation des Auszubildenden besprochen werden. Nur so kann der Unterricht optimal auf den Auszubildenden abgestimmt werden.

 

Anmeldung zum Berufsersatzschulunterricht

In der Berufsausbildung zum Verwaltungsfachangestellten wird ein Teil des Berufsschulunterrichts durch die Thüringer Verwaltungsschule (Berufsersatzschule) in der Berufsschule vermittelt. Hier gelten die gleichen Bestimmungen wie für den Berufsschulunterricht. Die Anmeldung ist zwingend und erfolgt über die Thüringer Verwaltungsschule.

 

Dienstbegleitende Unterweisungen

Die dienstbegleitenden Unterweisungen, die der praktischen Ausbildung zuzuordnen sind, wurden nach der Verordnung über die Berufsausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und zum Fachangestellten für Bürokommunikation vollständig innerhalb der Ausbildungszeit durchgeführt. Eine weitere Anmeldung hierfür ist nicht erforderlich. Die Teilnahme bleibt für den Zeitraum bis zur Wiederholungsprüfung den Auszubildenden und Ausbildenden überlassen und kann ggf. als Prüfungsvorbereitung und zur Vertiefung der Fertigkeiten und Kenntnisse genutzt werden.

 

Anmeldung zur Wiederholungsprüfung

Die Anmeldung zur Wiederholungsprüfung erfolgt gemeinsam durch den Ausbildenden und den Auszubildenden auf dem Vordruck "Anmeldung zur Prüfung", der bis zum jeweiligen Anmeldeschluss an die zuständige Stelle zu senden ist. Die Prüfungstermine sowie Anmeldefristen werden im Thüringer Staatsanzeiger bekannt gegeben.

 

Organisation der praktischen Ausbildung

Ausbilder und Auszubildende sollten gemeinsam einen Plan entwickeln, der die Schwächen des Auszubildenden gezielt fördert und ihn bestmöglich auf die Wiederholungsprüfung vorbereitet. Es sollte im Interesse aller liegen, dass der Auszubildende die nächste Wiederholungsprüfung besteht. Die Prüfungsgebiete, die nicht bestanden wurden, sollten die Einsatzgebiete des Auszubildenden in der Wiederholungsphase werden. Hilfreich kann auch eine Gastausbildung sowie die Teilnahme an speziellen Lehrgängen sein. Der Auszubildende sollte sich über seine Fehler in der nicht bestandenen Abschlussprüfung bewusst werden und die Möglichkeit der Einsichtnahme in die Prüfungsarbeiten nutzen.

   

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